Aktionen

23.6.2021 Tag der Daseinsvorsorge

Auf dem Dorothea-Schlegel-Platz nahe Friedrichstraße fand eine Kundgebung zu verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge, insbesondere auch der S-Bahn statt; organisiert wurde sie von Gemeingut in BürgerInnenhand, anwesend waren diverse Aktive von Eine S-Bahn für Alle.


22.6.2021 Pressekonferenz und taz-Beilage

Vorgestellt wurde ein neues Positionspapier von Rechtsanwalt Benno Reinhardt, das die rechtliche Zulässigkeit eines Abbruchs der Ausschreibung belegt und Möglichkeiten einer Direktvergabe beschreibt, darunter auch die Möglichkeite einer gemischten Gesellschafte von Berlin, Brandenburg und Deutscher Bahn. Neben Reinhard sprachen Jorinde Schulz (Aktionsbüdnis Eine S-Bahn für Alle) und Carl Waßmuth (Gemeingut in BürgerInnenhand).

Am gleichen Tag erschien in der taz eine Beilage des Bündnisses, die hier heruntergeladen werden kann und auch gedruckt unter info@bahn-fuer-alle.de bestellt werden kann.


13.05.2021 Spendenaufruf für eine taz-Beilage

Wir wollen in einer taz-Beilage auf vier Seiten über die drohenden Folgen der Zerschlagung und über mögliche Szenarien für den Ausstieg aus der Ausschreibung und für die künftige Organisation des Berliner S-Bahn-Verkehrs informieren. Unterstützen Sie diese taz-Beilage mit einer Spende (Kennwort: Eine S-Bahn für Alle). Werden Sie S-Bahn Retter/in! Weitere Exemplare unserer Beilage wollen wir zusätzlich drucken lassen und sie in den nächsten Monaten in der Stadt verteilen.

Weitere Info findet Ihr hier:


09.02.2021 Email-Protest

Wir protestieren, der Senat schafft eine Briefkastenfirma:

Liebe Mitstreitende gegen die Privatisierung der S-Bahn

es ist ein zähes Ringen: Bis zum 28. Januar konnten sich Firmen bewerben, die ein Interesse an Stücken des S-Bahn-Betriebs haben. Wir stellten uns am Stichtag bei der Senatorin unters Fenster und skandierten: „Wir haben Interesse!“ Wir, das sind die Menschen in Berlin und Brandenburg und alle, denen klimafreundlicher Verkehr am Herzen liegt. Wir wollen, dass die S-Bahn nicht privatisiert wird, sie soll stattdessen Berlin endlich zurückgegeben werden. Allerdings wurde am Vorabend der Aktion die Frist noch einmal verlängert, sie endet jetzt am 11. Februar.

Weitere Info findet Ihr hier:


28.01.2021 Wir bewerben uns: Die S-Bahn uns Berliner*innen!

Am 28. Januar hätte die Frist enden sollen, innerhalb derer private Unternehmen aus ganz Europa ihr Interesse an der Ausschreibung von Betrieb, Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung der Berliner S-Bahn bekunden können. Wir mobilisierten deshalb zu einer Aktion vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Zwar wurde kurzfristig die Frist verlängert – ein klares Zeichen, dass schon am Anfang der Ausschreibung Probleme auftreten. Aber wir gaben jedenfalls bei der Aktion unsere Bewerbung als Berliner*innen an der Pforte der Senatsverwaltung ab.

Foto: Ava

Weitere Info findet Ihr hier.


Online-Infoveranstaltung rund um die S-Bahn-Ausschreibung am 25.11.2020

Es handelt sich um das größte Privatisierungsvorhaben der letzten Jahre in Deutschland: Vor wenigen Monaten wurden zwei Teilnetze – das sind zwei Drittel der gesamten S-Bahn – europaweit ausgeschrieben. Läuft die Ausschreibung wie von der Senatsverwaltung für Verkehr geplant, wird in Zukunft eine Vielzahl privater Unternehmen für den Betrieb der S-Bahn und die Instandhaltung der Fahrzeuge zuständig sein. Die Folgen: Verkehrschaos, eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Beschäftigte und ein Rückschritt für den ÖPNV in Berlin.

Schlechte Erfahrungen mit Privatisierungen und dem Ausverkauf der öffentlichen Daseinsvorsorge gibt es in Berlin einige: Das Wasser wurde privatisiert und musste dann – nach dem erfolgreichen Volksentscheid – für viel Geld wieder zurückgekauft werden. Tausende Wohnungen, die einmal der Stadt gehört haben, wurden ebenfalls verkauft. Jetzt kämpft die Kampagne „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ darum, dass Häuser, die ehemals in städtischer Hand gewesen waren, in öffentliche Hand zurückkehren sollen. Wir wollen nicht, dass ein drittes Mal wiederholt wird, was zwei Mal in ein Desaster geführt hat.

In dieser Veranstaltung wird das Bündnis Eine S-Bahn für Alle über die S-Bahn-Ausschreibung berichten. Es wird u.a. um folgende Fragen gehen: Was plant der Senat? Welche Auswirkungen hat die Ausschreibung? Wie kann die Privatisierung und Zerschlagung der Berliner S-Bahn gestoppt werden? Es wird jede Menge Raum geben, Fragen zu stellen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Wann: 25.11.2020, 19 Uhr
Wo: Online-Veranstaltung über Zoom (hier die Online Einwahl ab 18:40 Uhr ): https://bbb.extern.alt.coop/b/and-t4m-fkp
Hinweis :Nutzt als Browser Crome oder Firefox. Internet Explorer funktioniert nicht!


Demo am 14.08.2020: Hände weg von der Berliner S-Bahn

Die Veröffentlichung der S-Bahn-Ausschreibung steht an. Das erklärte Ziel der Ausschreibung durch Verkehrssenatorin Regine Günther ist die Zerschlagung und (weitere) Privatisierung des S-Bahn-Betriebs.
Das brauchen wir nicht in Berlin! Als Arbeiter*innen, Fahrgäste, und Berliner Initiativen stehen wir gemeinsam ein für eine soziale und ökologische Verkehrswende. Hände weg von unserer S-Bahn.
Unser Vorteil: Der Senat kann die Ausschreibung bei vergleichsweise geringen Kosten jederzeit zurücknehmen. Dafür müssen wir es schaffen, gemeinsam mehr Druck aufzubauen als die private Eisenbahnlobby. Also nichts wie ab auf die Straße!

Wann: 14.08.2020, 16 – 18 Uhr

Wo: S-Bahnhof Gesundbrunnen

Video: ingmue1957


Livesendung bei Rockradio.de am 09.08.2020

Berlins rot-rot-grüner Senat und Verkehrssenatorin Regine Günther (Bündnis 90/Die Grüne) haben beschlossen, die Berliner S-Bahn zu privatisieren. Das S-Bahn-Netz soll dreigeteilt werden, zwei Drittel des Betriebs im Rahmen einer bis zu acht Milliarden Euro umfassenden Ausschreibung an Privatfirmen vergeben werden. KritikerInnen und MitarbeiterInnen der S-Bahn befürchten Nachteile für Beschäftigte und Fahrgäste. Momentan gehört die Berliner S-Bahn zu Deutsche Bahn AG, die 1994 in eine private Rechtsform überführt, also privatisiert wurde. Sie blieb im Besitz des Staates; Anteile an private Investoren zu veräußern war bereits damals geplant.

Über Aussichten und Befürchtungen sprachen wir, am 9. August von 16 bis 18 Uhr, live in „Speiches Rock- und Blueskneipe“mit Felix, Janek und Wolfgang vom „Bündnis: S-Bahn für Alle“ und Sylvia Bayram, Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht. Moderatorin: Juliane Beer (Der Bedingungslose Nachmittag,Radiosendung auf rockradio.de an jedem 2. Sonntag im Monat zum Bedingungslosen Grundeinkommen)

Video: ingmue1957

Veranstaltung am 23.06.2020

am Dienstag, den 23. Juni um 18.30 lädt das Bündnis „Eine S-Bahn für alle“ ein zu einem Austausch über das Thema „Die Berliner S-Bahn-Ausschreibung – was erwartet die Beschäftigten?“.

Gemeinsam mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Benedikt Hopmann und dem S-Bahner Janek Neuendorf möchten wir darüber sprechen, welche Folgen für Beschäftigte bei einer Vergabe der S-Bahn an private Betreiber drohen. Denn der Verlust hart erkämpften Tarifverträgen und die Ungleichbehandlung verschiedener Beschäftigtengruppen sind jetzt schon absehbar. Ausgehend von den gesetzlichen Grundlagen für die Ausschreibung wird es unter Anderem um den Unterschied zwischen Tariftreue und Tarifbindung, um die Bedingungen gewerkschaftlicher Arbeit und um die Frage der Übernahme von Beschäftigten gehen.

Die Veranstaltung findet per Videokonferenz auf Zoom statt:

Hier geht es zur Facebookveranstaltung.


Kundgebung am 19.06.2020

Wir demonstrieren wieder gegen die S-Bahn-Ausschreibung und die mögliche Zerschlagung und Privatisierung der Berliner S-Bahn. Die S-Bahn geht uns alle an – Beschäftigte, Fahrgäste und das Klima!
Lasst uns den Widerstand auf die Straße tragen und ein breites Bündnis aufbauen, um die S-Bahn-Ausschreibung zu stoppen.

Wann: 19.06.2020, 15 – 17 Uhr

Wo: S-Bahnhof Ostkreuz, Annemirl-Bauer-Platz

Video: ingmue1957

Kundgebung am 22.05.2020

Trotz der immer weiter werdenden Kritik an der Ausschreibung, will der Berliner Senat nun mit der Ausschreibung der Berliner S-Bahn vorangehen. Der Berliner Senat und die Brandenburger Regierung haben sich nach eigener Verlautbarung geeinigt und wollen noch im Mai das Ausschreibungsverfahren beginnen.

Wir sagen: „Nicht mit uns!“

Am 22.05.2020 werden wir gemeinsam als Bündnis gegen die geplante Ausschreibung am Roten Rathaus entsprechend der aktuellen Beschränkungen demonstrieren.

Wann: 22.05.2020, 15-17 Uhr

Wo: Rotes Rathaus, Eingangsportal, Rathausstraße 15, 10178 Berlin